Zwischen mir und den Paaren, die ich fotografiere, muss es ein gutes Gefühl und gegenseitiges Vertrauen geben, sonst passen wir nicht zusammen – was man den Fotos auch ansehen würde. Ob dem so ist, merken wir schnell beim Vorgespräch.

Damit mir “meine” Paare aber noch mehr vertrauen können, treffe ich mich nach Möglichkeit vor der Hochzeit noch mal für Kennenlernfotos und mache in einer vorher zusammen gewählten Umgebung tolle Paarbilder, erkläre ein bisschen mein Mindset beim Fotografieren, nehme Euch das ungewohnte Gefühl, vor der Kamera zu stehen, sorge dafür, dass wir zusammen viel Spaß haben – und fast nebenbei entsteht ein Haufen umwerfender Fotos von Euch.

So bekommt Ihr (endlich) tolle Bilder von Euch, vielleicht möchtet Ihr eins davon sogar für die Einladungen verwenden – und dann am Hochzeitstag mache ich natürlich nicht das Gleiche, aber Ihr könnt mir dann blind vertrauen – Ihr wisst dann ja bereits, dass ich sensationelle Fotos mit Euch machen werde.

Um meine Kreativität zu trainieren, fotografiere ich gern an Orten, an denen ich noch nie war und ohne vorigem location scouting (auf Deutsch könnte man vielleicht “Ortsbegehung” sagen) sofort entscheiden muss, wie und wo ich mit Euch Fotos mache. Auf der anderen Seite gibt es natürlich gerade in Berlin unzählige Orte, an denen ich seit Jahren gerne fotografieren würde und noch nie dazu gekommen bin. ;)

Aber kommen wir zur Sache. Ende März 2019 war ich in Aachen bei einer Konferenz internationaler Hochzeitsfotografen. Ja, sowas gibt’s, da treffen sich viele der besten Fotografen für Hochzeiten aus der ganzen Welt und ich freue mich, hier viele Freunde gefunden zu haben.

Eins meiner Brautpaare lebt in Bingen am Rhein, das ich bisher nur vom Wasser und aus der Luft (aber das ist eine andere Geschichte) gesehen habe. Meinen Vorschlag, sie auf dem Rückweg der Konferenz zu besuchen und dort mit ihnen ein paar Fotos zu machen, fanden sie super.

Ich hatte dabei nicht wirklich bedacht, dass es am Vorabend eine Abschiedsparty der Hochzeitsfotografenkonfenz geben sollte, bei der nicht wenig getrunken und getanzt wurde…

Aber ungeachtet einer nicht ganz unbeachtlichen Menge Restalkohols, mehrtägigen Schlafmangels und einer langen Odyssee mit der Deutschen Bahn sind die Fotos super geworden, finde ich. Das liegt in meinen Augen immer primär an meinen Paaren, die es mir wirklich leicht machen, sie zu fotografieren. Übrigens sind alle Fotos mit einem Standard 35mm Objektiv gemacht – bei Hochzeiten habe ich mindestens fünf, oft auch mehr verschiedene Objektive und viel kreativen Krimskrams dabei, die mir noch viel mehr künstlerische Möglichkeiten bieten – aber am Ende ist ausschlaggebend, ob man fotografieren kann – oder nicht.

Aber genug der Worte, ich lasse jetzt lieber die Bilder für sich sprechen.

Hinweis: Wenn Ihr auf ein Foto (z.B. gleich das erste) klickt, wird es im Vollbildmodus angezeigt und eine Slideshow beginnt – und groß sehen Fotos immer besser aus. Also schaut sie Euch bitte nicht auf dem Handy an, sondern am besten auf dem größten Bildschirm, den Ihr finden könnt.

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